MORROCAN DREAMS



Wir sind nun seit gut einer Woche in Marokko unterwegs.

Vier Stunden Flugzeit von Wien entfernt und doch eine ganz andere Welt.

Die ersten zwei Nächte haben wir direkt in der Medina von Marrakesch verbracht.

Man muss dazu sagen, dass es einen sehr urtypischen Teil von Marrokko gibt, aber dennoch auch einen sehr modernen.

Nichts desto trotz ist den Marrokaner ihre Kultur und Respekt sehr wichtig.

Um sich in Marokko gut fortzubewegen, gibt es verschiedenste Möglichkeiten.

Wenn ihr günstig reisen möchtet empfehlen wir auf jeden Fall den Bus, für kurze Strecken zb in Marrekesch zahlt man ca. 40 Dirham (sind umgerechnet in etwa 0,40€) . Natürlich kann man sich mit dem Taxi ebenso fortbewegen, hier ist jedoch Verhandlungsstärke gewünscht.

Die Taxifahrer schlagen meist bis zu 50% auf den Normalpreis, das bedeutet ihr habt hier eine Menge Spielraum.

Wir haben unsere Reise so geplant, dass wir zwei Nächte in der Medina verbracht haben und zwei Nächte in Gueliz (etwas außerhalb vom Zentrum in Marrakech)

Wenn ihr jedoch in der Medina ein Hotel buchen möchtet, empfehlen wir unbedingt ein Riad zu wählen.

Die Preise gehen von bis. Was uns aufgefallen ist, dass die Buchung über Apps (z.b.: Agodo, Booking, etc.) bei weitem günstiger ist, als direkt über das Hotel zu buchen. Deswegen schaut sorgfältig die Preise vorher an, hier könnt ihr auf jeden Fall eine Menge sparen.

Nach vier Nächten in der Stadt, wollten wir endlich die Wüste erkunden. Nachdem wir jedoch nur zehn Nächte in Marokko hatten, entschieden wir uns eine Nacht in Agafay zu verbringen. Agafay ist ca. eine Dreiviertel Stunde von Marrakech entfernt.

Nachdem es bis dorthin keine Busverbindung gibt, sind wir mit dem Taxi gefahren.

Der vorgeschlagene Preis der Taxifahrer lag bei 600 Dirham für EINE Strecke.

Wir konnten jedoch entsprechend einen Preis für Hin und Rückfahrt für 600 Dirham aushandeln.

Das Wüstencamp Agafay Desert Luxury Camp ist auf jeden Fall zu empfehlen.

Die Mitarbeiter vor Ort waren alle sehr freundlich uns hilfsbereit.

Eine Nacht ist zwar nicht ganz so günstig, aber es zahlt sich auf jeden Fall aus.

Ihr habt dort sogar einen Pool, welcher direkt auf die Wüstenlandschaft schaut.

Ein unbeschreibliches Erlebnis. Auch die Zelte sind mit ganz viel Liebe eingerichtet und auch Diskretion ist gewährleistet.



Nach dieser Nacht fuhren wir dann wieder direkt nach Marrakech zurück, wo wir den Bus nach Agadir für 110 Dirham pro Person nahmen.

Die Fahrt dauert in etwa dreieinhalb Stunden.

Es gibt mehrere Busanbieter. Wir entscheiden uns für Supratours. CTM ist ebenso ein bekanntes Busunternehmen in Marokko.

Wir planten in Agadir zwei Nächte ein und zogen dann weiter nach Taghazout.

Taghazout ist das Surfmekka von Marokko. Es gibt dort vorwiegend Hostels, Hotels sind derzeit eher wenig zu finden. Wenn man trotzdem ein Hotel bevorzugt, sollte man etwas mehr Budget einplanen, da die Hotels im Verhältnis zu den anderen Hotels in Marokko eher hochpreisig sind. Dieser Ort wird in den nächsten Jahren boomen. Es werden gerade riesige Hotelanlagen erbaut, also wenn ihr die Möglichkeit habt, besucht Taghazout noch, bevor dieser Ort zu einem Touristenhotspot wird.

Wir haben das Hotel Hyatt Taghazout gewählt. Der Preis hierfür lag bei umgerechnet 360€ für drei Nächte (2 Personen).

Der Aufenthalt dort war ein einmaliges Erlebnis, dir Mitarbeiter waren sehr hilfsbereit und sehr engagiert und die Hotelanlage ein Traum.

Der Strand war ca. 10 Minuten entfernt, jedoch wurde vom Hotel ein Shuttlebus kostenlos zur Verfügung gestellt.

Am ersten Tag entschieden wir uns endlich wieder mal surfen zu gehen.

Hier gibt es verschiedenste Plätze, welche sich gut eignen.

Unser erster Surfspot war der Panorama Point, nicht allzu weit enfernt gibt es viele Surfshops, wo ihr euch ein Board und einen Wetsuit leihen könnt.

Für den ganzen Tag haben wir pro Surfboard und Wetsuit 80 Dirham bezahlt. (Wir haben jedoch im Nachhinein erfahren, dass hier noch ein gewaltiger Spielraum nach unten gewesen wäre)

Der Panorama Point eignet sich gut für Anfänger, in der Hauptsaison kann es hier jedoch sehr voll werden. Da hier vorwiegend Anfänger das Surfen lernen, ist es wichtig zu den anderen Surfern Abstand zu halten, um Unfälle zu vermeiden. Und man sollte definitiv gut einschätzen können, in welchem Surflevel man sich befindet, da die Strömungen in Marokko ganz schön heftig sein können.

Der zweite Spot, welcher uns persönlich am besten gefallen hat war Devils Rock.

Hier ist für jeden etwas dabei, egal ob man Anfänger, Fortgeschrittener oder Profi ist.

Devils Rock liegt bei Tamraght und ist gerade mal fünf Minuten mit dem Auto von Taghazout entfernt.

Bei Ausleihung der Boards ist jedoch Verhandlungsstärke gefragt, da die Preise extrem hoch angesetzt werden.

Die Wasserqualität in Marokko ist mit Vorsicht zu genießen, wir haben von einigen Surfern und Surferinnen erfahren, dass viele Leute immer wieder Augenentzündungen oder Magen Darmkrankheiten haben. Also take care.



Alles in allem waren und sind wir von Marokko sehr begeistert, es gibt natürlich einige Dinge, welche man beachten sollte, aber wir waren bestimmt nicht das letzte mal dort.








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